Informationen zur BürgerListe

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Die nächste Gemeinderatssitzung findet voraussichtlich im März 2012, Beginn wird noch nachgereicht, in der Gemeinde St. Wolfgang (Lichtsaal) statt. Die Sitzung ist öffentlich und alle Bürgerinnen und Bürger sind herzlich dazu eingeladen.

Thursday, 8. april 2010 4 08 /04 /Apr. /2010 08:49

Wir fordern die Einhaltung des Rechtsstaates auch in St. Wolfgang

 

Am 6.4.2010 fand die erste von der SPÖ als Sondersitzung einberufene Gemeinderatssitzung statt. Nun schon zum dritten Mal in Folge haben wir als BürgerListe mit Anträgen und Anfragen dafür gesorgt, daß die anhaltenden Verstöße gegen die OÖ Gemeindeordnung nicht weiter unbeachtet fortgeführt werden können. (Weitere Aufsichtsbeschwerden wurden beim Land OÖ gegen Johannes Peinsteiner ÖVP und Johann Sams FPÖ eingebracht.)

 

GR und Kulturausschussobmann Arno Perfaller hat unserem BürgerListen Mandatar Raimund Bahr mitgeteilt, daß die OÖ. Gemeindeordnung seiner Ansicht nach bloße Auslegungssache sei. GR Raimund Bahr betonte, daß die BürgerListe ihr Beharren auf Einhaltung der gesetzlichen Grundlagen aller Vorgänge in einer Gemeinde nicht als Spitzfindigkeiten betrachtet.

 

Dennoch gelang es der BürgerListe mit ihrem Antrag zur „Bürgerfragestunde“ einem Gemeinderatsbeschluß aus den 90er Jahren neues Leben einzuhauchen. Es wurde festgelegt, daß es bei der nächsten Sitzung [3.5.2010] wieder eine Bürgerfragestunde geben soll. Endlich haben die Bürger die Möglichkeit, direkt, ohne Umwege über Parteien, ihre Anliegen und Fragen an den Gemeinderat heranzutragen.

 

Neben dem Beschluß einer Tarifordnung für die Feuerwehren, der Darstellung baulicher Mängel bei einem Bauhofgebäude und dergleichen mehr, brachte Bürgermeister Johannes Peinsteiner selbst dringliche Anträge ein: zur Ehrung von seit 1996 ausgeschiedenen Gemeinderatsmitgliedern, einen Antrag zur Verleihung einer Ehrenbürgerschaft (Debatte und Beschluß unter Ausschluß der Öffentlichkeit) und die Verlesung des Prüfberichtes des Landes OÖ.

 

Die Debatten wurden heftig und von Seiten der ÖVP äußerst untegriffig geführt. Streitereien waren vorprogrammiert, als ein Dringlichkeitsantrag zur causa „Grundverkauf Parzelle 1445/2“ der BürgerListe von der Mehrheit des Gemeinderates abgelehnt wurde. Dabei ging es lediglich um die Überprüfung eines Veräußerungsvorganges aus dem Jahr 2008. Offensichtlich nimmt der Gemeinderat die Prüfung seiner eigenen Gebarung nicht sehr ernst. Wie schon wiederholt festgestellt, finden in unserer Gemeinde maximal zweimal im Jahr und sehr nachläßig geführte Überprüfungen der Gemeindefinanzen statt. Bestätigt wird die BürgerListe in ihrer Kritik, durch einen von Bürgermeister Johannes Peinsteiner verlesenen Prüfbericht des Landes OÖ, der den Gemeinderatsmitgliedern trotz Einlangen bei der Gemeinde im Jänner 2010 bis heute nicht in Kopie vorgelegt wurde.

Dieser Prüfbericht wird nach Anfrage des BürgerListen GRs Raimund Bahr in den nächsten Tagen den Gemeinderäten zugestellt und dann auf der Homepage der BürgerListe verfügbar gemacht. Der Prüfbericht bestätigt nicht nur alle Bedenken bezüglich der finanziellen Situation der Gemeinde, auch die zahlreichen Versäumnisse der Organe der Gemeinde werden darin aufgeführt. Der Prüfbericht hat alle Kritiken, die die BürgerListe über die politischen und ökonomischen Verhältnisse in der Gemeinde bisher geäußert hat, weit übertroffen.

 

Schärfer kann selbst die BürgerListe in ihrer Kritik nicht mehr sein.

 

Die FPÖ schweigt zu allen Vorwürfen und setzt beharrlich die Koalition mit der ÖVP fort. Sie vernachläßigt ihr opositionellen Aufsichtspflichten im Prüfungsausschuß und gibt sich gelassen, wenn sie zu den sie betreffenden Belangen befragt wird.

 

Die BügerListe hat hingegen angekündigt, weitere Schritte zur Umsetzung ihres zentralen Wahlversprechens zu setzen: Einhaltung des Rechtsstaates und Herstellung von Transparenz in allen Belangen der Gemeindepolitik.

 

Stimmungsbilder zur Gemeinderatssitzung vom 6.4.2010


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Wednesday, 7. april 2010 3 07 /04 /Apr. /2010 15:40

Die Gemeinderatssitzung vom 6.4.2010 ist geschlagen. Neben einigen unerfreulichen Gefechten hatte dann doch noch die FPÖ die Nase vorne. Wie wir heute in den Medien lesen konnten, hat GR Alexander Wallner endlich einmal Mut bewiesen und der Wahrheit offen ins Auge geblickt.

 

Originalzitat Alexander Wallner: „Wenn wer die örtlichen Gegebenheiten kennt, dann weiß jeder, dass gerade dieser Platz für einen Familienbadplatz denkbar ungeeignet ist. Da geht es so steil runter. Ich will keine Altlasten heraufbeschwören, aber das hat der alte G. (ein bereits verstorbener, sehr bekannter Hotelier in St. Wolfgang) das ganze Eisen reingehaut, das ist schwierig dort.

 

Ein solch couragiertes Auftreten würden wir uns in Zukunft mehr von der FPÖ wünschen, vor allem wenn es darum geht die eigenartigen politischen und ökonomischen Praktiken der ÖVP, mit der sich die FPÖ in einer Koalition befindet, zu hinterfragen.

 

Mehr dazu in den Pressemeldungen:

salzi.at

www.im-salzkammergut.at


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Wednesday, 31. march 2010 3 31 /03 /März /2010 13:39

Antrag 1


„Einrichtung einer Bürgerfragestunde vor jeder Gemeinderatssitzung.“

in die Tagesordnung der Gemeinderatssitzung vom 6. April 2010

 

Einleitung/Begründung

Die „Bürgerfragestunde“ ist ein wesentliches Instrumentarium zur Stärkung der direkten Demokratie in einer Gemeinde. Einerseits kann damit die Identifikation der Bürgerinnen und Bürger mit dem Gemeinderat erhöht werden und andererseits berechtigte Anliegen an den Gemeinderat herangetragen werden, die ansonsten keinen Eingang in die Gemeindepolitik finden würden. Die OÖ Gemeindeordnung sieht nach §53 Abs. 5 die Einrichtung einer Bürgerfragestunde vor:

Wir stellen daher folgenden

Antrag

Der Gemeinderat möge beschließen:

1.) Eine „Bürgerfragestunde“ vor jeder Gemeinderatssitzung verpflichtend abzuhalten.

2.) Die Dauer dieser „Bürgerfragestunde“ ist mit 30 Minuten pro Sitzung festzulegen.



Antrag 2


„Bauverbot für alle Bauvorhaben in einer näher zu definierenden Toursimuszone.“

in die Tagesordnung der Gemeinderatssitzung vom 6. April 2010


Einleitung/Begründung

Der Markt in der Gemeinde St. Wolfgang ist wirtschaftlich zu 90 % vom Tourismus abhängig. Viele Betriebe, die im Markt angesiedelt sind, ziehen ihr Einkommen und Auskommen von unseren Gästen. Es sollte also im Interesse aller Bürgerinnen und Bürger sein, in den touristisch besonders sensiblen Zeiten des Sommers keine Bauvorhaben in der Tourismuszone vom Friedhof bis zur Marktgemeindegrenze Ried durchzuführen. Bisher gab es eine stille Übereinkunft keine Baubewilligungen in der touristischen Zeit zu erteilen und Bauträger haben sich meist daran gehalten, daher wird folgender Antrag gestellt:

Antrag

Der Gemeinderat möge beschließen:

Einführung eines bindenden Bauverbotes für alle neuen Bauvorhaben (wirksam rückwirkend mit 1.10.2009) in der Zeit vom zweiten Sonntag im Mai bis zum dritten Sonntag im Oktober jeden Jahres auf unbefristete Zeit, in der zu definierenden Tourismuszone beginnend beim Freidhof entlang der Einfallsstraße durch den Markt bis zur Marktgemeindegrenze in Ried. Ausnahmen sind vom Bürgermeister (erste Bauinstanz) nur nach Einbringung und positiver Beschlußfassung im Gemeinderat zu erteilen.

Innenausbauten sind nur dann zu genehmigen, wenn die Anrainer zuvor befragt wurden und dagegen kein Einspruch erhoben wird.



Antrag 3


„Errichtung eines Badeplatzes auf dem von der Gemeinde von der ÖBB angekauften Grundstückes an der Promenade.“


Einleitung/Begründung

Die Gemeinde St. Wolfgang ist seit drei Jahren im Besitz eines Grundstückes an der Seepromenade. Bisher liegt das Grundstück brach. Es kann jedoch nicht Ziel von Gemeindepolitik sein Investitionen in Grundstücke vorzunehmen, hohe Zinsbelastungen dafür in Kauf zu nehmen und anschließend das Grundstück keinem öffentlichen Zweck zuzführen. Da die Gemeinde St. Wolfgang über keinen eigenen Badeplatz im Bereich Markt verfügt und der See bis auf wenige Ausnahmen keinen öffentlichen Zugang besitzt, wird folgender Antrag gestellt:

Antrag

Der Gemeinderat möge beschließen:

Die Gemeinde solle Vorbereitungen treffen spätestens im Frühsommer 2011 auf dem von der Gemeinde angekauften Grundstück an der Seepromenade einen für die Öffentlichkeit zugänglichen Badeplatz einzurichten.

Dafür soll spätestens bis Ende April 2010 eine Arbeitsgruppe eingerichtet werden (mit je einer|einem Vertreter|in jeder Fraktion), die sich mit der Realisierung eines Badeplatzes beschäftigt und bis spätestens September 2010 ein umfassendes Konzept dem Gemeinderat vorlegt. Dieses Konzept soll Vorschläge enthalten, wie einerseits die Unterbringung der im Bootshaus befindlichen Boote gewährleistet werden kann und gleichzeitig ein Badeplatz eingerichtet werden kann.

Die Arbeitsgruppe soll darüber hinaus Strategien erarbeiten, die eine möglichst breite Beteiligung der Bevölkerung in der Realisierung des Projektes möglich macht, um einerseits die Kosten zu senken und andererseits die Akzeptanz des Projektes zu erhöhen.




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Wednesday, 31. march 2010 3 31 /03 /März /2010 13:37

Betrifft: Einsetzung neues|neuer Gemeindearztes|Gemeindeärztin

 

Sehr geehrter Herr Bürgermeister

 

Wie wir in Erfahrung gebracht haben, geht die derzeitige Gemeindeärztin Frau Dr. Augeneder in Pension. Da viele Menschen in der Gemeinde Interesse bekundet haben, mehr über diesen Vorgang der Einsetzung eines Gemeindearztes | einer Gemeindeärztin in Erfahrung zu bringen, richten wir folgende

 

 

Anfrage

 

 

an Sie.

 

 

1) Können Sie uns nähere Auskünfte darüber geben, wie ein solches Verfahren abläuft, welche Zuständigkeiten es gibt und welchen Einfluß die Gemeinde auf die Bestellung eines Gemeindearztes| einer Gemeindeärztin hat? Gibt es schon Verhandlungen über eine|n Nachfolger|in?


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Wednesday, 31. march 2010 3 31 /03 /März /2010 13:34

Betrifft: Beschluß über den Verkauf des Badeplatzes

 

Sehr geehrter Herr Bürgermeister

 

Da wir von verschiedenen Seiten unterschiedliche Informationen zum möglichen Verkauf des Grundstückes an der Promenade im Markt, das die Gemeinde von der ÖBB angekauft hat, erhalten haben, sind wir nun über die Rechtslage verunsichert.

In Ihrer Anfragebeantwortung vom 17.2.2010 Punkt c) Gemeindeeigener Seegrund an der Promenade geben Sie an, daß in der Gemeinderatssitzung vom 26. April 2007 beschlossen worden sei, daß ein Teil dieses Seegrundes an die Betreiber der zu errichtenden Hotelanlage verkauft werden solle.

Wir haben in der Verhandlungsschrift der von Ihnen angeführten Gemeinderatssitzung vom 26.4.2007 jedoch nur einen Grundsatzbeschluß dazu gefunden. Da wir in der OÖ Gemeindeordnung den Begriff des Grundsatzbeschlusses vergeblich gesucht haben, fragten wir bei Juristen und beim OÖ Gemeindebund nach, um diese Frage zu klären. Ich bin dadurch zu der Auffassung gelangt, daß ein Grundsatzbeschluß eine Willensbekundung darstellt aber keinen automatischen Auftrag an Sie beinhaltet, den Verkauf des Badeplatzes auch durchzuführen.

Dem Grundsatzbeschluß müßte unserer Ansicht nach ein „ordentlicher“ Gemeinderatsbeschluß nachfolgen, um den Verkauf zu rechtfertigen.

In diesem Zusammenhang richtenw ir folgende

 

 

Anfrage

 

 

an Sie.

 

 

1) Sind Sie der Meinung, daß Ihnen ein Grundsatzbeschluß in dieser Frage den Auftrag und das Recht gibt, den Verkauf des Seegrundes durchzuführen?

2) Um in Zukunft dem Gemeinderat klarer vor Augen zu führen, wie Sie grundsätzklich zu Grundsatzbeschlüssen stehen und wie Sie deren Wirkung einschätzen, bitten wir Sie uns mittzuteilen, ob Ihrer Meinung nach Grundsatzbeschlüssen keine weiteren Gemeinderatsbeschlüsse mehr folgen müssen, um einen Auftrag an Sie rechtlich abzusichern?


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Wednesday, 31. march 2010 3 31 /03 /März /2010 13:30

Ein Kommentar von unserer Ersatzgemeinderätin Regina Zeppelzauer

mit einer Information der Arbeiterkammer zum Thema Trinkwasser

 

Woran erkennt man dass endlich Frühling ist? Am wunderbaren Geruch der sich durch die Lüfte zieht! Tierische und menschliche Fäkalien - die fleißig auf den Feldern aufgebracht werden - machen das Leben im Salzkammergut erst lebenswert. Gesunde Luft! Gesunder Boden? Gesunde Gemeinde?

 

7

 

Dazu eine grundsätzliche Festellung der Arbeiterkammer OÖ

 

Wasser ist unser wichtigstes Lebensmittel. 99 % des Trinkwassers in Österreich stammt aus dem Grundwasser. Etwa 27 % der Oberösterreicher werden mittels Hausbrunnen versorgt. Leider ist unbelastetes Trinkwasser auch hierzulande keine Selbstverständlichkeit. Während öffentliche Wasserversorger bestehende Grenzwerte einhalten müssen, kennen viele Hausbrunnenbesitzer den schlechten Zustand ihres Wassers nicht. Nitrat aus der Überdüngung und bakterielle Verunreinigungen sind die häufigsten Beeinträchtigungen. Die Landwirtschaft zählt zu den Hauptverantwortlichen der großräumigen Nitratbelastung (Umweltkontrollbericht 2001 des Bundesministers für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft).

 

Durch Dünger (Mineraldünger, Jauche, Mist) wird Nitrat dem Boden zugeführt. Geschieht dies in zu großen Mengen, kann es nicht zur Gänze von den Pflanzen als Nährstoff aufgenommen werden und gelangt ins Grundwasser. In Österreich gilt für Trinkwasser ein zulässiger Nitrat-Höchstwert von 50 Milligramm pro Liter. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt 25 mg/l nicht zu überschreiten. Für die Zubereitung von Babynahrung sollte man die WHO Empfehlung von max. 10 mg/l einhalten. Die Nitratproblematik liegt vor allem darin, dass es im Trinkwasser oder im menschlichen Körper in Nitrit umgewandelt wird. Nitrit ist giftig und behindert den Sauerstofftransport im Blut (Blausucht bei Babys).

 

Um zu beurteilen, ob ein Trinkwasser noch genießbar ist, muss auch eine bakteriologische Untersuchung durchgeführt werden. Dabei wird die Anzahl der Bakterienkolonien bestimmt und eine Untersuchung auf sogenannte Indikatorbakterien, wie Escherichia-coli-Bakterien, vorgenommen. Für die Anzahl der (aeroben) Bakterienkolonien gilt für nicht desinfiziertes Wasser ein Grenzwert von 100 (bei 22°C) bzw. 20 (bei 37°C) pro Milliliter Wasser.

 

Escherichia-coli-Bakterien dürfen im Trinkwasser nicht vorkommen! Bakterielle Wasserbelastungen sind fast immer auf tierische oder menschliche Fäkalien zurückzuführen (undichte Senkgruben, Gülle) und können Störungen des Magen-Darm-Traktes oder auch ernsthaftere Erkrankungen hervorrufen.

 

Mehr dazu unter

http://www.arbeiterkammer.com/online/trinkwasser-50044.html


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Friday, 12. march 2010 5 12 /03 /März /2010 11:08

Ein Kommentar nach einem Bericht in Ö1

über die Probleme der Gemeinden in finanzieller und ökonomischer Hinsicht

von unserem Gemeinderat Raimund Bahr.


Wie wir täglich hören und lesen können, stehen die Gemeinden finanziell mit dem Rücken zur Wand. Die Gründe dafür sind vielfältig und haben nicht immer mit dem Versagen der politischen Strukturen in den Gemeinden zu tun. Vor allem die Sozialhilfe und die infratsurkturellen Aufgaben, die die Gemeinden erfüllen müssen, stehen in keinem Verhältnis zu den Einnahmen.

 

ich schlage daher zur Behebung der ökonomischen Krise der Gemeinden eine ökonomische Wende vor. Vor allem auch deswegen, weil die Kommunen die einzige Struktur sind, die uns in der nächsten Wirtschaftskrise vor dem ökonomischen, sozialen und gesellschaftlichen Kollaps retten können.

 

Erstens: Im ersten Schritt führen wir auf Bundesebene das Grundeinkommen mit Antragrecht ein. Damit würden wir das Prinzip des Antrags auf Arbeitslosengeld, Karezngeld und Sozialhilfe ersetzen.

Jede/r, der/die das möchte, kann auf Antrag ein solches Grundeinkommen erhalten. Für Menschen, die dies nicht wollen, weil sie weiterhin ihre Lebensberechtigung aus Lohnarbeit ableiten, soll es möglich aber nicht verpflichtend sein.

Über die Form wie das Grundeinkommen bei Zusatzverdienst ausgestattet sein soll (Höhe und Finanzierung) ein andermal mehr. Das es möglihh ist, davon Zeugen im Internet zahllose Berichte und seriöse Artikel.

Was fehlt ist der politische Wille.

 

Nun zu den Vorteilen der Einführung eines Grundeinkommens bei gleichzeitiger Regionalisierung der Wirtschaft. Das Grundeinkommen würde die Gmeinden schlagartig von der Finanzierung der Sozialhilfe befreien. Der Nebeneffekt wäre eine finanzielle Entlastung auch aller anderen Aufgabenbereiche.

Da die Menschen ökonomisch abgesichert wären, könnten sie ihre frei werdenden Zeitressourcen dazu aufwenden, Bauprojekte (Straßen, Wohnungen, Gemeinschaftsgebäude) der Gemeinde mit Arbeitsleistungen mitzutragen. Sie könnten sich in der Kinderbetreuung engagieren und es würde den Gemeinden keine zusätzlichen Kosten für Kinderbetreuung entstehen. Die Gemeinde müßte nur die Räumlichkeiten zur Verfügungs tellen. An der Schaffung dieser Infratsruktur könnten sich wieder gut abgesicherte Bürger beteiligen. Die Gemeinde wäre in der Lage durch die frei werdenden Mittel regional mehr Aufträge und Maßnahmen zu beschließen und so ökonomische Effekte zu erzeugen.

Auch die Bekämpfung der Schwarzarbeit wäre hinfällig. Schwarzarbeit gäbe es dann nicht mehr, da jede Form der Arbeit erwünscht und erlaubt wäre. Nur wenn für diese Arbeit zusätzlich Geld fließen würde, müßten wir über Formen der Besteuerung nachdenken.

 

Neben dem Grundeinkommen würde aber auch eine Regionalisierung der Geldsysteme einen weiteren wirtschaftlichen Entwicklungsschub für die Gemeinden bringen. Gemeinden könnten sich zu kooperativen Wirtschaftsgemeinschaften weiterentwickeln und eigene Regionalgeldsysteme etablieren.

Mit diesem Regionalgeld könnten alle Leistungen, die ein Gemeindeverbund in Auftrag gibt, bezahlt werden. Mit diesem Regionalgeld könnten auch die Kommunalsteuern bezahlt werden, sodaß ein vollständiger Wirtschaftskreislauf in der Region entstehen würde. Der Anreiz für einen regionalen Markt zu produzieren wäre natürlich auch für die Landwirtschaft groß und es könnten wieder verstärkt Vollzeitlandwirtschaften entstehen. Da die Landwirte auf der einen Seite ein Grundeinkommen haben und auf der anderen Seite einen Markt für ihre Produkte. Was wir aus den frei werdenden Gemeindefinanzen stützen könnten: regionale Molkereien, Schlachthöfe, Handwerksbetriebe.

 

Diese Währungen sollen nicht die nationale Währung ersetzen, da wir für den überregionalen Handel und den globalen Warenstrom eine Weltwährung brauchen. Doch für alle Aufgaben, die in einer Region erledigt werden können, für die es keiner Zulieferer von außen Bedarf (z.B. Nahrung, Energie), könnten die Regionalwährungen als Zahlungsmittel genutzt werden.

Auch Vereinsförderungen könnten in der Regionalwährung ausbezahlt werden und so weiter regionale Wirtschaftskreisläufe ankurbeln. Die Einführung eines Grundeinkommens bei gleichzeitiger Regionalisierung der Versorgung von Bevölkerungen mit Nahrung und Energie würde uns für die nächsten Wirtschaftskrisen eine soziale Absicherung bieten, die wir mit dem jetzigen System nicht gewährleisten können.

 

Das einzige, was uns jetzt noch daran hindert, beides umzusetzen, sind historische Reflexe und ideologische Altlasten in den bestehenden Parteien.

 

Die SPÖ will sich nicht vom Geddanken der Lohnarbeit als zentrales Instrument für Vermögensverteilung in einer kapitalistisch organisierten Leistungsgesellschaft verabschieden.

 

Die ÖVP kann sich nicht damit abfinden, Unternehmen dazu zu zwingen, einen Teil ihrer Profite über höhere Löhne umzuverteilen, weil genau das würde passieren bei einem Grundeinkommen. Kein Mensch wird mehr für den heutigen Stundenlohn die Toilettanlagen des mittleren und höheren Mangements putzen.

Wer Abfall produziert, wird ihn in absehbarer Zeit wahrscheinlich nicht nur selbst herstellen müssen, sondern auch selbst Hand anlegen müssen, um ihn zu entsorgen.

 

Die FPÖ … nun gut, die FPÖ ist die FPÖ und würde von solch einer unblutigen gesellschaftlichen Revolution wohl hinweggefegt werden.

 

Die GRÜNEN wiederum sind so fasziniert vom Green Deal und den ökonomischen Wachstumsraten in der Umweltechnologie, daß sie dabei vollständig übersehen, daß wir das feuer mit Öl bekämpfen. Auch Umwelttechnologien sind Wachstumstechnologien. Und wenn wir damit an die grenzen gelangt sind, werden wir wieder vor dem selben Problem wie heute stehen.

 

Wie gewährleisten wir soziale Sicherheit ohne ökonomisches Wachstum.

Das ist die Aufgabe der Zukunft.

 

Die gesellschaftlichen Strukturen um diese politische und intellektuelle Aufgabe zu lösen, gibt es noch nicht. In keiner Partei dieses Landes.

 

Darum werden wir als Betroffene (arbeitslose, working poor) dafür sorgen müssen, daß es eines Tages eines Struktur gibt, die dieses Problem politisch lösen kann. Ansonsten wird dieses Land, wie Bert Brecht einst schrieb: „in einem Feuer untergehen, bevor es Nacht wird“.


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Wednesday, 24. february 2010 3 24 /02 /Feb. /2010 08:42

Kommentar unseres Gemeinderates Raimund Bahr

zur Anfragebeantwortung a) durch Herrn Bürgermeister Johannes Peinsteiner

 

Unser Herr Bürgermeister hat eine Webseite in Auftrag gegeben. Hurra!

Sie ist sogar schon fertig. Doppeltes Hurra!!

 

Die Antwort des Herrn Bürgermeister zur Medien- und Informationspolitik bestätigt mich in meiner Annahme, daß auf eine direkte Kommunikation mit den Bürgerinnen und Bürgern von den Gemeindeherrschaften, kein Wert gelegt wird.

 

Allein der Vorgang, wie die Webseite zustande gekommen ist, zeigt wie wenig Wille bei unseren Herrschaften vorhanden ist, demokratiepolitische Reformen vorzunehmen und für Transparenz in der Verwaltung zu sorgen.

 

Jetzt wird es doch wieder nur ein virtuelles Amtsblatt.

Da ringe ich mir gerade noch ein Hurrachen ab.

 

Wie unser Herr Bürgermeister schreibt ist diese Webseite nicht für den offenen Austausch zwischen den Bürgerinnen, den Bürgern und der Gemeinde geplant.

Wir werden von der Gemeinde über deren gesetzte Schritte informiert.

Herrschaftliche Politik wird im Internet fortgesetzt. Keine Möglichkeit darauf zu antworten, diese Schritte zu diskutieren oder gar interaktive Partizipationsmöglichkeiten für die Bürgerinnen und Bürger zu schaffen.

Bürgerbeteiligung wird nun doch wieder bis zur nächsten Wahl aufgeschoben.

Danke für ihre Offenheit Herr Landtagsabgeordneter.

Danke, Herr Landtagsabgeordneter, daß Sie die Gemeinde weiterhin demokratiepolitisch im 19. Jahrhundert festnageln.

Ich hoffe, Sie haben außer Herrschaftsinteressen der ÖVP auch noch die Interessen der Menschen im Auge. Obwohl ich langsam lalle Hoffnung fahren lasse.

 

Die heute 11jährigen sind bei der nächsten Wahl berechtigt ihre Stimme abzugeben. Und ich denke nicht, daß diese Generation bereit ist, sich mit reiner Information im Internet zufrieden zu geben. Diese neue Generation von Wählerinnen und Wählern ist jetzt schon interaktiv in den sozialen Netzen tätig.

Viel Glück mit Ihrer Informationspolitik bei der nächsten Wahl.

 

Ich halte es für einen politisch mutigen Schritt, ihre selbstvergessene Art Politik zu machen, nun auch tatsächlich öffentlich zu dokumentieren, daß in Ihren Augen die Bürgerinnen und Bürger für die Gemeindeherrschaften da sind und nicht umgekehrt.

Interaktivität würde in meinen Augen bedeuten, nicht nur auf eine Tür im Gemeindeamt Bürgerservice zu schreiben, sondern diese auch im Internet zu praktizieren.

 

Wieder ist eine Chance vertan, die Gemeinde zukunftsorientiert in das digitale Zeitalter zu führen. Wir harren der Informationen, die sie uns unsere Herrschaften bereit sind zu geben.


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Wednesday, 24. february 2010 3 24 /02 /Feb. /2010 07:54
Auf die am 22. Dezember 2009 gestellten Anfragen durch den Gemeinderat Raimund Bahr von der BürgerListe hat Bürgermeister und Landtagsabgeordneter Johannes Peinsteiner nun seine Antworten schriftlich nachgereicht.

Schriftlich deshalb, weil die Fragen für ihn zu kurzfristig eingereicht und die Fragestellungen zu kompliziert gewesen seien, um sie in der Sitzung selbst beantworten zu können.
Machen Sie sich selbst ein Bild, ob die nun eingelangten Antworten zwei Monate Wartezeit rechtfertigen. Ob hinter einer solchen Verzögerung nicht eher politisches Kalkül und parteipolitische Taktik unseres Herrn Bürgermeister steht.

Die Antworten als pdf:

anfrageantwort 1 anfrageantwort 1
anfrageantwort 2 anfrageantwort 2
anfrageantwort 3 anfrageantwort 3


Einige dieser Antworten ziehen weitere Fragen nach sich.

Wir hoffen, in Zukunft nicht mehr zu komplexe und schwierige Fragen an unseren Herrn Bürgermeister stellen zu müssen, damit er Bürger/innenanliegen dann vielleicht auch rascher bearbeiten kann.
Wir wollen unseren Herrn Landtagsabgeordneten zwar fordern aber nicht überfordern.

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Thursday, 7. january 2010 4 07 /01 /Jan. /2010 09:17

Gemeinderat Dr. Raimund Bahr (BürgerListe St. Wolfgang)

Au 93, 5360 St. Wolfgang, 0660 122 53 89

buergerliste@aon.at

www.buergerliste.info, www.bahrforpresident.net

 

 

An die OÖ Landesregierung – Gemeindeabteilung

Spittelwiese 4

4021 Linz

 

 

Betrifft:

Verstoß gegen die oö Gemeindeordnung §45 Abs.1

 

 

Sehr geehrte Damen und Herren!

 

Ich ersuche Sie, den folgenden Sachverhalt, der meiner Auffassung nach eine rechtlich bedenkliche Vorgangsweise des Bürgermeisters meiner Gemeinde enthält, zu überprüfen und die erforderlichen aufsichtsbehördlichen Schritte zu setzen.

 

Sachverhalt

Am 22.12.2009 bekam ich die Einladung für die Gemeinderatssitzungen des Halbjahres 2010 von Herrn Josef Riedl ausgehändigt. (siehe Beilage Termine) Die Einladung und die Termingestaltung für diese Gemeinderatssitzungen entsprechen jedoch nicht den Regelungen der oö Gemeindeordnung.

 

Beurteilung

Ich wähle den Weg der Aufsichtsbeschwerde nicht leichtfertig, doch die anhaltenden Verstöße gegen die oö Gemeindeordnung, durch den Herrn Bürgermeister und Landtagsabgeordneten Johannes Peinsteiner kann und will ich nicht weiter tolerieren. Einerseits wurde die Einladung zu den Sitzungen nicht fristgerecht zugestellt (sechs Monate im Voraus §41, Abs 1), andererseits ist laut Gemeindeordnung „wenigstens“ eine Gemeinderatssitzung im Quartal abzuhalten. Nun ist es nicht so, daß es nichts zu tun gäbe in unserer Gemeinde, die eine derartige vorgangsweise rechtfertigen würde. Im Gegenteil. Ich vermute, daß auf Grund der geänderten politischen Mehrheitsverhältnisse und der medialen Aufmerksamkeit, die unserem Herrn Bürgermeister seither zu teil wird, er Rechtsbrüche in kauf nimmt, um meine politischen Bewegungsräume einzuschränken.

 

Darüber hinaus sehe ich meine Rechte als Gemeinderat eingeschränkt. Eine derartige Einschränkung wird, wie sie aus der zweiten Beschwerden ersehen werden, aus unserer Sicht systemisch betrieben. Wir sind der Auffassung, daß ein auf die Verfassung eingeschworener Bürgermeister und Landtagsabgeordneter verpflichtet sein sollte, auch die Bestimmungen der oö Gemeindeordnung rechtlich einwandfrei zu vollziehen.

 

Ersuchen

Ich ersuche Sie, die dargestellten Vorgänge in meiner Gemeinde zu prüfen und festzustellen, ob durch diese Vorgangsweise gesetzliche Bestimmungen und meine Rechte als Gemeinderat verletzt worden sind.

 

Mit freundlichen Grüßen

Gemeinderat Dr. Raimund Bahr

St. Wolfgang, 7. Jänner 2010


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Thursday, 7. january 2010 4 07 /01 /Jan. /2010 09:10

Gemeinderat Dr. Raimund Bahr (BürgerListe St. Wolfgang)

Au 93, 5360 St. Wolfgang, 0660 122 53 89

buergerliste@aon.at

www.buergerliste.info, www.bahrforpresident.net

 

An die OÖ Landesregierung – Gemeindeabteilung

Spittelwiese 4

4021 Linz

 
Betrifft:

Aufsichtsbeschwerde wegen Verstoßes gegen die Gemeindeordnung

 
Sehr geehrte Damen und Herren!

 

Ich ersuche Sie, den folgenden Sachverhalt, der meiner Auffassung nach eine rechtlich bedenkliche Vorgangsweise des Bürgermeisters Johannes Peinsteiner, meiner Gemeinde St. Wolfgang enthält, zu überprüfen und die erforderlichen aufsichtsbehördlichen Schritte zu setzen.

 

Sachverhalt

Am 21.12.2009 habe ich als Gemeinderat sechs Anfragen (Anfragen liegen bei) an den Herrn Bürgermeister Joahnnes Peinsteiner beim Gemeindeamt eingebracht und dem Amtsleiter Alois Linner, mit Hinweis auf die rechtlichen Bestimmungen in der oö Gemeindeordnung übergeben (Bestätigung liegt bei), mit der Bitte um fristgerechte Beanwortung. In der nächstfolgenden Gemeinderatssitzung vom 22.12.2009 wurde der Gemeinderat vom meinem Herrn Bürgermeister und Landtagsabgeordneten Johannes Peinsteiner davon in Kenntnis gesetzt, daß er diese Anfragen nicht beantworten werde, weil sie kurzfristig und zu kompliziert wären.

 

Beurteilung

Ich bin nicht der Auffassung, daß eine derartige Argumentation, vor allem jene der Kurzfristigkeit mit der oö Gemeindeordnung zu vereinbaren ist. Die Anfragen sind aus meiner Sicht nicht derart komplex gestellt, daß sie nicht in der nächstfolgenden Sitzung beantwortbar gewesen wären.

 

Darüber hinaus sehen wir unsere Rechte als Opposition eingeschränkt. Eine derartige Einschränkung wird, wie sie aus der zweiten Beschwerde ersehen werden, aus meiner Sicht systemisch betrieben. Ahnend, daß mein Herr Bürgermeister eine solche Vorgangsweise wählen würde, haben wir ihn und die Behörde bereits im Vorfeld auf die Bestimmungen der oö Gemeindeordnung hingeweisen.

 

Ersuchen

Ich ersuche Sie die dargestellten Vorgänge in meiner Gemeinde zu prüfen (Hilfreich könnten die Tonbandmitschnitte unseres Herrn Bürgermeisters von der Gemeinderatssitzung sein) und festzustellen, ob durch diese Vorgangsweise gesetzliche Bestimmungen und meine Rechte als Gemeinderat verletzt worden sind.

 

Mit freundlichen Grüßen

Gemeinderat Dr. Raimund Bahr

St. Wolfgang, 7. Jänner 2010

 


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Friday, 1. january 2010 5 01 /01 /Jan. /2010 11:00
Bericht über die Budgetsitzung im Gemeinderat vom 22.12.2009

http://www.im-salzkammergut.tv/videodetail.aspx?videoid=433

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Wednesday, 23. december 2009 3 23 /12 /Dez. /2009 18:34
Wie Sie vielleicht schon aus den Medien erfahren konnten, hat sich unser Gemeinderat Raimund Bahr entschieden, 2010 für das Amt des Bundespräsidenten zu kandidieren. Manche werden sich natürlich sagen, jetzt ist er größenwahnsinnig geworden.

Für all jene, die dieses Ansinnen nicht rundweg ablehnen, sondern durchaus Interesse zeigen, wenn ein österreichischer Staatsbürger seine legitimen Rechte, die ihm per Verfassung zustehen, ausüben möchte, gibt unser Kandidat für das Bundespräsidentenamt 2010 Auskunft unter:

www.bahrforpresident.net

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Wednesday, 23. december 2009 3 23 /12 /Dez. /2009 11:04

Mit einem kurzen Satz gleich zu Beginn der gestrigen Gemeinderatssitzung in St. Wolfgang, machte, der Herr Bürgermeister und Landtagsabgeordneter Johannes Peinsteiner klar, wie er seine dritte Amtszeit politisch anlegen möchte. Wie schon in den letzten Wochen seit der Wahl hat er mit den Verstößen gegen die OÖ Gemeindeordnung weitergemacht. Er verweigerte die Beantwortung von sechs Anfragen der BürgerListe (die Anfragen finden Sie unter www.buergerliste.info), zu denen er laut Gemeindeordnung verpflichtet gewesen wäre. Seine Argumente gegen eine fristgerechte Beantwortung: sie wären zu kruzfristig eingebracht worden und in ihrer Formulierung zu kompliziert. Offensichtlich ist Bürgermeister Johannes Peinsteiner nicht in der Lage zu beantworten, ob er über die lebensbedrohlichen Zustände im Kindergarten St. Wolfgang Markt informiert sei oder nicht.

Hier hätte ein einfaches Ja oder Nein schon genügt.

Neben dieser rechtlich mehr als bedenklichen Auslegung der OÖ Gemeindeordnung gab es vor allem gegen Ende der Sitzung eine Grundsatzdebatte darüber, wie mit der OÖ Gemeindeordnung umzugehen sei. BürgerListen-Mandatar Raimund Bahr hält fest: „Die OÖ Gemeindeordnung ist nicht reine Auslegungssache. Die meisten Paragraphen sind klar und unmißverständlich formuliert. Entweder hat unser Herr Bürgermeister keine Ahnung von dieser Gemeindeordnung oder er verstößt vorsätzlich dagegen, weil er ohnehin keine Sanktionen zu befürchten hat.“

Die BürgerListe ist der Meinung, daß beides inakzeptabel wäre.

Das Schweigen des Koalitionspartners der ÖVP, unter Führung von Alexander Wallner von der FPÖ, empfindet die BürgerListe als Zustimmung zu dieser mehr als fragwürdigen politischen Strategie der ÖVP.


Die BürgerListe behält sich vor auf Grund von anhaltenden Verstößen gegen die OÖ Gemeindeordnung durch den Bürgermeister und seine ausführenden Organe Aufsichtbeschwerden beim Land Oberösterreich einzureichen. Unser Herr Bürgermeister und Landtagsabgeordneter Johannes Peinsteiner hat einen Eid auf die Verfassung geschworen und gelobt die Gesetze einzuhalten. Offensichtlich erachtet er die OÖ Gemeidneordnung nicht als grundlegendes und einzuhaltendes Recht.


Raimund Bahr von der BürgerListe dazu: „Demokratie sieht anders aus. Wer rechtstaatliche Instrumentarien außer Kraft setzt und oppositionelle Rechte einschränkt, begibt sich auf einen Weg, der mit unserem Verständnis von Demokratie nur schwer zu vereinbaren ist.“

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Tuesday, 22. december 2009 2 22 /12 /Dez. /2009 19:30
In der heutigen Gemeinderatssitzung ging es um nicht weniger als die finanzielle Zukunft unserer Gemeinde. Was unser Gemeinderat Raimund Bahr darüber denkt, könnt Ihr hier nachlesen.

Zum Haushaltsvoranschlag 2010
22 12 2009 Rede03 Haushalt 22 12 2009 Rede03 Haushalt


Zum mittelfristigen Finanzplan 2010 - 2013
22 12 2009 Rede04 MittelfristFinanz 22 12 2009 Rede04 MittelfristFinanz


Und bald auch im Internet als Video unter
www.im-salzkammergut.tv

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  • Bürgerliste St. Wolfgang im Salzkammergut
  • : Wir sind ein eine Gruppe von Bürgern und Bürgerinnen, die sich in der Gemeindepolitik engagieren, um Veränderung in der Familienpolitik, der Wirtschaftspolitik und der Energiepolitik herbeizuführen.
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