Bürgerliste St.
Wolfgang
familienfreundlich zukunftsorientiert
unabhängig
Die nächste Gemeinderatssitzung findet voraussichtlich im März 2012, Beginn wird noch nachgereicht, in der Gemeinde St. Wolfgang (Lichtsaal) statt. Die Sitzung ist öffentlich und alle Bürgerinnen und Bürger sind herzlich dazu eingeladen.
Die BürgerListe stellt 6 Anfragen an den Bürgermeister der Gemeinde St. Wolfgang.
Anfrage
22122009
Am 22. Dezember 2009 findet die nächste Gemeinderatssitzung
statt.
18:00 Uhr, Gemeindeamt St. Wolfgang, Licht-Saal
In dieser Sitzung wird es unter anderem um den Budgetvoranschlag des Jahres 2010 gehen. Wer interessiert ist, dem Offenbarungseid unseres Bürgermeisters zu lauschen, sollte sich diese Gelegenheit nicht entgehen lassen.
Wie unser Herr Bürgermeister unserem Gemeinderat gegenüber bereits erklärt hat, könntenw ir uns künftige Sitzungen ohnehin sparen, weil wir kein Geld mehr haben.
Die Gemeinde steht offensichtlich finanziell mit dem Rücken zur Wand.
Spielraum für künftige Investitionen gibt es keine.
Die letzte Hoffnung ist auch für unseren Bürgermeister und die FPÖVP Koalition ein Wirtschaftsaufschwung. Wir sind gespannt, ob diese fromme Hoffnung erfüllt werden wird.
Solltet Ihr die Budgetrede unseres Gemeinderates Raimund Bahr nicht verpassen wollen, könnt ihr diese am 22. Dezember 2009, ab 18:00 Uhr live im Licht-Saal der Marktgemeinde St. Wolfgang erleben.
Wir möchten uns heute mit einem der Stehsätze unseres Bürgermeisters und Landtagsabgeordneten Johannes Peinsteiner beschäftigen, dem vor allem die meisten Funktionärinnen und Funktionäre der ÖVP wie selbstverständlich folgen.
Sein wichtigster Satz um alle Kritikerinnen und Kritiker an seinen Tourismusvorstellungen mundtot zu machen, ist: „In St. Wolfgang leben alle Bürgerinnen und Bürger direkt oder indirekt vom Tourismus.“
Dieser Satz ist falsch, wie wir mit einigem Zahlenmaterial nachweisen wollen. Eines ist sicher: Hätten wir den Tourismus nicht, hätte St. Wolfgang wesentlcih weniger Einwohnerinnen und Einwohner.
Diese Frage stellt sich so aber gar nicht. Die Frage, die sich im Zusammenhang mit dem Stehsatz unseres Bürgermeisters stellt, ist: Wieviele Leute leben tatsächlich vom Tourismus.
Von der Beantwortung dieser Frage hängt nämlich ab, ob wir in der Gemeinde tatsächlich notwendigerweise alle Entscheidungen nach den bedürfnissen des touristischen Sektors ausrichten sollen und wollen.
Nun zu den Zahlen und Fakten. Unsere Gemeinde war (und ist wie wir vermuten auch heute noch) 2001 vor allem eine, in der Menschen vorwiegend ihre Arbeitsprozesse in Pendlerexistenzen finden.
Erwerbstätige aus der Gemeinde, die 2001 in der Gemeinde arbeiteten
587 Personen.
Erwerbstätige der Gemeinde, die auspendelten:
705 Personen.
(dazu pdf der Statistik Austria:
Pendler_2001.pdf )
Von den in der Gemeinde lebenden und arbeitenden Personen, sind eine nicht geringe Anzahl von Personen in Beschäftigungsverhältnissen, die hier auch arbeiten würden, wenn es eine andere Form von Tourismus oder eine andere Form des Tourismus gäbe.
Dazu Zahlen aus dem Jahr 2006 aus einer Arbeitstättenzählung:
Gesamtbeschäftigte (Einheimische und Einpendler) 960
Land- und Forstwirtschaft: 142
Energie und Wasserversorgung: 32
Verkehr und Nachrichtenübermittlung: 137
Unterrichtswesen: 32
Erbringung öffentliche Dienste: 31
Nicht touristische Erwerbstätige: 374
touristische Erwerbstätige: 576
(dazu pdf der Statistik Austria:
Besch-ftigte_2006.pdf )
Eine noch gröbere Differenz ergibt sich, wenn man die Zahlen der Gesamtbevölkerung und ihrer Erwerbsarbeit heranzieht. Dazu die Zahlen einer Bevölkerungsstatistik aus dem Jahr 2006:
Gesamtbevölkerung. 2.824
erwerbstätig: 1.405
arbeitslos: 62
im nicht eindeutig touristischen Sektor erwerbstätige: 697
erwerbstätige im touristischen Sektor: 646
(dazu pdf der Statistik Austria:
Erwerbst-tige_2006.pdf )
Mehr als die Hälfte der Erwerbstätigen in St. Wolfgang sind also nicht im touristischen Bereich tätig.Uns ist daher schleierhaft, wie unser Bürgermeister und Landtagsabgeordneter Johannes Peinsteiner auf 100% Erwerbsquote im Tourismus kommt.
Auf Grund der uns vorliegenden Zahlen wäre es hoch an der Zeit uns einmal über wirklich tragfähige Entwicklungskonzepte in der Gemeinde zu unterhalten. Über Ausgleichsmaßnahmen zwischen den Bevölkerungsgruppen. Und vor allem wird es endlich Zeit, mit Fakten zu argumentieren und nicht mit Halbwahrheiten Propagandaoffensiven für einen bestimmten Erwerbssektor zu starten.
Johannes Peinsteiner, Bürgermeister und Landtagsabgeordneter denunziert öffentlich Gemeinderat der BürgerListe Raimund Bahr als arbeitslosen Sozialschmarotzer, der sein Lebtag noch nichts gearbeitet und auch noch dazu steht.
Originalzitat Johannes Peinsteiner: „Der Herr Bahr von der BürgerListe ist sein Lebtag lang arbeitslos, er bekennt sich dazu.“ (Interview vom 26.11.2009, nach der konstituierenden Gemeinderatssitzung)
Dazu möchte ich sagen: Abgesehen davon, daß ich es nicht für ehrenrührig halte, in seinem Leben abschnittsweise
arbeitslos zu sein, weil sich das Leben verändert und manchmal ein Berufs- oder Jobwechsel notwendig wird, könnte ich hier alle meine Arbeitsverhältnisse der letzten Jahre aufzählen.
Das werde ich nicht tun.
Nur soviel: Um meine prekäre Arbeitssituation zu überbrücken, habe ich letztes Jahr in der oö. Landesausstellung als Museumsaufseher gearbeitet und zwar in St. Wolfgang, im Gemeindeamt. Das mußte Herr Landtagsabgeordneter Johannes Peinsteiner wissen, als er diesen verleumderischen Satz von sich gab, um die Hetzkampagne gegen den Gemeinderat der BürgerListe Raimund Bahr weiter zu intensivieren.
Einmal mehr beweist unser Bürgermeister und Landtagsabgeordneter Johannes Peinsteiner, daß sachliche Diskussionen nicht seine Stärke sind. Hätte er sich ein wenig über meinen Lebenslauf informiert, wüßte er, daß ich kein notorischer Arbeitsloser bin, sondern ein Verfechter des bedingungslosen Grundeinkommens. Grundeinkommen für alle zu fordern, ist für Hannes Peinsteiner kein politisches Konzept, sondern ein persönlicher Makel meiner Person.
Sich seiner Arbeitslosigkeit nicht zu schämen und auf die Probleme auf dem Arbeitsmarkt im Salzkammergut aufmerksam zu
machen, ist für unseren Bürgermeister offensichtlich Grund genug sich öffentlich unter die Gürtellinie zu begeben und alle politische Scham fahren zu lassen.
Langsam wird es unappetitlich.
Am 26.11.2009 fand die konstituierende Gemeinderatssitzung statt. Sie ist aus Sicht der BürgerListe sehr positiv verlaufen. Unser Gemeinderat Raimund Bahr hat sich wacker geschlagen. Es gab einige Besonderheiten, einige politische Überraschungen und ein paar Seltsamkeiten.
Zu den Besonderheiten zählte, daß eine große Anzahl von Ersatzmitgliedern und auch einige Besucher anwesend waren. Dies wird hoffentlich auch in Zukunft so sein. Es kann der Demokratie in St. Wolfgang nur gut tun, wenn sich mehr Menschen ins politische Geschehen einmischen und ihre Rechte wahrnehmen. Wir begrüßen diese Belebung der Demokratie in St. Wolfgang.
Eine weitere Besonderheit bestand in der Verzweiflung, die unseren Amtsleiter befiel, als er realisierte, daß unser Gemeinderat Raimund Bahr, die Obmannstellvertretung im Prüfungsausschuß einnahm. Wir danken dem Gemeinderat für die kooperative Haltung indieser demokratiepolitisch so wichtigen Frage.
Eine Überraschung bot der Tagesordnungspunkt Ausschüße, wo, nach der Wortmeldung unseres Gemeinderates Raimund Bahr, das entstand, was wir uns unter politischer Arbeit im Gemeinderat vorstellen: eine lebendige Diskussion. (Die Rede unseres Gemeinderates Raimund Bahr finden sie hier.)
Zu den politischen Überraschungen dieser Sitzung zählte, daß sich unser sonst so ruhiger und überlegener Bürgermeister zu ungewöhnlich heftigen, herablassenden und abwertenden Stellungnahmen gegen die BürgerListe und die SPÖ hinreißen ließ. Dieses Verhalten erinnert uns in manchen Zügen an die letzten Regierungsjahre von unserem sehr verehrten Sonnenkönig Bruno Kreisky, als dieser jede Form von Widerspruch als Majestätsbeleidigung auffaßte.
Aus dieser interpretierten Majestätsbeleidigung ergab sich die zweite für mich unverständliche und politisch nicht nachvollziehbare Handlung der FPÖVP Koalition. Sie verweigerte der SPÖ gegen jede Vernunft und gegen das vorliegende Wahlergebnis und den damit verbundenen Wählerwillen den zweiten Vizebürgermeister. (Mehr zur causa demokratiepolitsiche Verweigerungshaltung der ÖVP hier.)
Zu den Seltsamkeiten zählte für uns, daß es im Bezug auf die Sitzordnung zuging wie bei einem Fußballspiel zwischen Rapid und Austria. In der rechten Kurve die ÖVP und FPÖ, in der linken Kurve SPÖ, BürgerListe und Publikum.
Eine weitere Seltsamkeit trug sich im Anschluß der Sitzung vor dem Lokal Kap Horn zu, als unser Gemeinderat mit Kulturefernt und Bürgermeister zusammenstand und über politische Verhältnisse und persönliches Verhalten diskutierte. Hannes Peinsteiner wiederholte dabei seine bereits mehrmals ausgesprochene Drohung, daß er all seine Machtbefugnisse ausspielen würde, sollte die BürgerListe nicht zur Vernunft kommen. Wir sind gespannt, wie unser konsensual orientierter Bürgermeister in Zukunft mit den real veränderten Mehrheitsverhältnissen umgehen wird.
Zu den positiven Überraschungen gehörte für mich, daß ich erstmals wahrnehmen konnte, daß die ÖVP kein Block von Verweigerern ist, sondern sich in der ÖVP durchaus auch Widerstand gegen die „Viererbande“ des inneren Kreises formiert. Wir würden uns freuen, wenn es zu einer stärkeren Kooperation zwischen den offensiven und demokratischen Kräften in der ÖVP und der BürgerListe käme.
Wir wollen uns an dieser Stelle bei allen bedanken, die uns in den letzten Wochen mit aufmunternden und unterstützenden Gesprächen, Rat und Tat geholfen haben, diese Sitzung mit Anstand und politisch angemessener Kraft durchzustehen.
Wir freuen uns schon auf die nächste…
Bilder zur Sitzung unter: Sitzungsimpressionen.
Nun hat die ÖVP erreicht, was sie vor der Wahl angekündigt hat.
Sie kann Ihren autokratischen und demokratiepolitisch fragwürdigen Stil fortsetzen.
Wir Bedauern es sehr, daß sich die ÖVP dazu entschlossen hat, eine Koalition mit der ÖVP einzugehen. Wir sind uns nicht sicher, ob die FPÖ sich der Tragweite ihrer Entscheidung bewußt ist.
Wir haben, da sich die Mehrheitsverhältnisse wieder zu gunsten der ÖVP verschoben haben, nur noch eine legitime Möglichkeit Widerstand gegen die derzeitigen politischen Verhältnisse zu leisten: wir werden im Gemeinderat scharfe und nachhaltige Oppositionspolitik machen. Wir werden alle unsere Rechte, die uns laut Gemeindeordnung zur Verfügung stehen, nutzen, um der Gemeinde, der ÖVP und der FPÖ zu zeigen, was es bedeutet, Demokratie zu leben.
Die konstituierende Gemeinderatssitzung wird einen Vorgeschmack darauf geben, wohin die Reis ein St. Wolfgang geht. Kommt zahlreich und seht euch das Spektakel an. Wir werden nur gesetzliche Regeln dulden, keine Vorgaben der ÖVP und FPÖ. Gemeinderäte sind der Gemeindeordnung verpflichtet und nicht den Diktaten eines Bürgermeisters oder einzelner Parteien.
Wir Bedauern, daß die ÖVP und FPÖ keine andere Sprache verstehen.
Sollte die ÖVP (wie bereits in einer Sitzung mit der BürgerListe angekündigt) die BürgerListe an der Ausübung der uns zustehnden Rechte im Gemeinderat zu behindern, werden wir nicht zögern, die Aufsichtsbehörden in Gmunden und Linz, sowie die Parteigremien der ÖVP und FPÖ damit zu befassen und weiterhin all unsere Möglichkeiten nutzen, um der Öffentlichkeit das wahre Gesicht ihrer Entscheidungsträger zu zeigen.
Wie schon unser Herr Bürgermeister so gerne sagt: Wie man in den Wald ruft, so schallt es zurück. Wir werfen nur das Echo, der an uns von der ÖVP herangetragenen Verhaltensweisen zurück. Wir werden in den Wald rufen, wie es aus ihm herausschallt.
Wir freuen uns auf sechs lange Jahre demokratiepolitischer Lebendigkeit nun auch in St. Wolfgang. Wir werden unser bestes geben auch unsere Gemeinde in die demokratischen Gepflogenheiten des 21. Jahrhunderts einzuführen. Mit oder gegen die ÖVP und FPÖ. Die beiden Parteien hatten die Wahl und haben sich entschieden.
Wir respektieren diese Entscheidung, werden uns aber von ihr nicht mundtot machen lassen. Wir bitten alle Bürgerinnen und Bürger von St. Wolfgang sich nicht mehr von der autokratischen Herrschaftspolitik der ÖVP und FPÖ unterdrücken zu lassen.
Stehen wir auf und sagen: Wehret den Anfängen!
Das Weihnachtswunder von St. Wolfgang im
Salzkammergut.
Die Versteigerung eines Bauernhofes konnte in letzter Minute abgewendet werden.
Eine unendliche Geschichte fand - zumindest vorläufig - ein gutes Ende. Dank BZÖ-Nationalrat Gerhard Huber und dem Einsatz der Bürgerliste St. Wolfgang, kann eine zehnköpfige Familie ihren Hof behalten.
Knapp sechs Wochen vor Weihnachten ist es besonders schön, wenn die Menschlichkeit siegt. Im Fall der Familie Hinterberger war aber auch eine ganze Heerschar von Engeln unterwegs, um eine Delogierung zu verhindern. An vorderster Front Nationalrat Gerhard Huber, der keine Sekunde gezögert und sofort vor Ort uns Stelle mit der Familie nach einer Lösung gesucht hat. Auf eigene Kosten betraute er zwei Anwälte mit der Causa, die sich mit der betreibenden Bank ins Einvernehmen setzten. „Es freut mich sehr, dass die Volksbank Salzburg so menschlich reagiert hat und die Versteigerung vorerst aufgeschoben hat.“ Der Politiker bemüht sich nun der Familie bei einer Umschuldung zu helfen. Daneben haben sich aber auch die Bürgerliste St. Wolfgang und Salzburgs AK-Präsident Siegfried Pichler für Familie Hinterberger stark gemacht.
Glücklich über die menschliche Lösung: Matthias,
Manuela, Sonja, Anni und Sabine Hinterberger, sowie Regina Zeppelzauer von der Bürgerliste St. Wolfgang und Nationalrat Gerhard Huber. (v. li n. re.)
Zwangsversteigerung eines Bauernhofes in St. Wolfgang im Salzkammergut
Eine menschliche Bankrotterklärung wegen 240.000 Euro - Hat die Volksbank Salzburg kein Herz für einen Landwirt und seine Familie?
Das Schicksal hat es mit Familie Hinterberger nicht immer gut gemeint. Im Jahr 1999 stirbt der jüngste Sohn der Familie mit erst 17 Jahren unter mysteriösen Umständen. Eine persönliche Tragödie, für die manche Einheimische aber nur hämische Kommentare übrig haben.
600 Jahre befindet sich der Bauernhof im Familienbesitz und war bis dahin schuldenfrei. Doch der Tod des Sohnes wirft den Landwirt aus der Bahn. Er versucht die Landwirtschaft aufrecht zu erhalten, schafft Maschinen an und befindet sich plötzlich in einer auswegslosen Schuldenspirale. Immer wieder werden den Hinterbergers Steine in den Weg gelegt. Schließlich übernehmen die Töchter den Hof und die Schulden des Vaters, um ihr Elternhaus zu retten. In ihrer Verzweiflung geraten sie auch noch an einen Vermögensberater, der ihnen eine Umschuldung in Aussicht stellt, sich schlußendlich aber als windiger Betrüger herausstellt, der die Familie um ihre letzten Ersparnisse bringt. Unverschuldet geraten sie noch tiefer in Not und am Ende steht jetzt die Zwangsversteigerung des Familienbesitzes und die Delogierung einer zehnköpfigen Familie, sechs Wochen vor Weihnachten. Fünf Kinder zwischen 15 und sieben Jahren stehen ab Montag auf der Straße, zusammen mit ihren Müttern, den Großeltern und der 86-jährigen Großmutter, die nur für den Hof gelebt hat.
Die Bürgerliste St. Wolfgang hat sich - unterstützt durch den unabhängigen Nationalratsabgeordneten Gerhard Huber - bemüht, der Familie zu helfen. Eine Verschiebung der Versteigerung wurde aber von der Volksbank Salzburg abgelehnt. Jetzt kann nur noch ein Wunder der unverschuldet in Not geratenen Familie helfen.
Antwort auf unser mail an die WTg in Bezug auf den Almabtrieb 2009
Werter Herr Bahr,
danke für Ihr Mail.
Zur Aufgabe der WTG sowie der Kurdirektion gehört die Bewerbung des Wolfgangsees und seines Angebotes, vornehmlich um Nächtigungsgäste für Betriebe am Wolfgangsee - und damit Gäste für die gesamte Tourismuswirtschaft - zu gewinnen.
Die Bewerbung des Almabtriebes hat eine Vielzahl von Gästen - vor allem aus dem bayrischen Raum - und damit Übernachtungen an den Wolfgangsee gebracht.
Es entspricht den Tatsachen, dass die Versorgung teilweise mangelhaft funktioniert hat - der Ansturm der Gäste war einfach zu groß.
Derzeit laufen Gespräch um die Veranstaltung im kommenden Jahr effizienter und vor allem im Bereich der "Verpflegungslogistik" besser zu organisieren; es wird in jedem Fall gewährleistet werden, dass es im kommenden Jahr zu keinen Engpässen kommen wird.
Veranstalter des Almabtriebes ist Familie Baier.
Der Rettungseinsatz wie von Ihnen beschrieben hatte übrigens nicht mit mangelnder Versorgung, sondern schlicht mit einer Kreislaufschwäche einer Besucherin zu tun.
Beste Grüße
Hans Wieser
Wolfgangsee Tourismus Gesellschaft
Au 140
5360 St. Wolfgang
Tel.:+43 (0) 6138 8003
Fax.:+43 (0) 6138 8003 81
WTG
Hans Wieser
Markt
5360 St. Wolfgang
Sehr geehrter Herr Wieser!
Von verschiedenen Seiten wurden wir über die unhaltbaren Zustände bei dem diesjährigen Almabtrieb in Rußbach in Kenntnis gesetzt. Wir geben einige Punkte wieder, wie sie uns zugetragen wurden:
Es wurde von Seiten der WTG einiges an Initiativen gesetzt, um vor allem im Raum Stuttgart die Veranstaltung zu bewerben. Die anreisenden Gäste jedoch fanden eine desaströse Organisation vor. Es gab zu wenig Getränke, zu wenig Speisen und die sanitären Bedingungen spotteten jeder Kritik. In manchen Fällen mußte sogar die Rettung ausrücken.
Weiters wurden wir davon in Kenntnis gesetzt, daß der Almabtrieb die Angelegenheit eines einzigen Bauern sei, der nicht zuläßt, daß außer ihm andere Bauern oder Wirte aus Rußbach zugelassen werden. Es gebe aber durchaus Interesse an einer solchen Teilnahme durch weitere Personen und Gruppen.
Wir bitten Sie um Stellungnahme zu folgenden Fragen:
1) Entsprechen die oben genannten Aussagen der Wahrheit?
2) Gehört es zum Aufgabengebiet der WTG Einzelunternehmer zu helfen, eine Einzelaktion als regionale Veranstaltung zu tarnen.
3) Sind Sie in der Lage auf den Veranstalter einzuwirken und ihn dazu zu bewegen auch weitere Personen und Gruppen am Almabtrieb zu beteiligen und so einen reibungsloseren Ablauf zu gewährleisten?
4) Können Sie uns Aufklärung darüber verschaffen, wer der Veranstalter ist?
5) Es sollen vier Wirte an der Veranstaltung beteiligt gewesen sein. Haben Sie darüber Informationen und können Sie uns diese weitergeben?
Wir sind zu einem Gespräch in dieser Frage bereit. Sollten Sie keines wünschen, bitten wir Sie jedoch, in angemessener Zeit, um eine eine schriftliche Stellungnahme.
Mit Bitte um Kenntnisnahme
für die BürgerListe
Raimund Bahr
5. November 2009
Das Engagement der BürgerListe hat Erfolg gezeigt.
Die Datenschutzkommission hat in Bezug auf die Videoüberwachung der Michael Pacher Straße deutliche Worte gefunden. Dem Bescheid der Kommission ist nichts hinzuzufügen:
Bescheid der Datenschutzkommission als
pdf
Stop den LKW-Transit durch das Salzkammergut
In letzter Zeit ist viel über die Bürgerinitiative Lebensraum Salzkammergut zu lesen.
Der Streit um die tatsächlichen LKWfahrten im Salzkammergut verdeckt das eigentliche Ziel der Bürgerinitiative.
Soweit uns mitgeteilt wurde, will die Bürgerinitiative nichts weiter als die Aufstellung von Tafeln mit Tonnenbeschränkungen für den LKW-Durchzugsverkehr an allen Autobahnabfahrten, die ins Salzkammergut führen.
Egal wie hoch die Zahl der LKW-Mautflüchtlinge im Salzkammergut auch immer sein mag, gegen eine Tonnenbeschränkung auf 3,5t oder 7,5t kann ja kein vernünftiger Mensch was einzuwenden haben. Ziel- und Quellverkehr wären ohnehin ausgenommen.
Wir unterstützen die Ziele der Bürgerinitiative. Wir bitten Euch um Eure Mithilfe und Unterschrift, damit der LKW-Transitverkehr im Salzkammergut endlich beschränkt wird.
Mehr dazu auf der Homepage der Bürgerinitiative http://www.zukunft-salzkammergut.at/
Die Wählerinnen und Wähler haben entschieden.
Durch das Votum der Wählerinnen und Wähler wurde zwar im Gemeindevorstand die absolute Mehrheit der ÖVP nicht gebrochen, jedoch im Gemeinderat. Auch der Verlust von 30% der Stimmen bei der Bürgermeisterwahl für Johannes Peinsteiner und der Gewinn von 45 % für den SPÖ-Kandidaten Wolfgang Peham haben eine deutliche Sprache gesprochen.
Es ist also nicht verwunderlich, daß es im Hintergrund bereits erste Gespräche einer Zusammenarbeit von Parteien gibt. Treffen zwischen BL und SPÖ, sowie zwischen BL, FPÖ und SPÖ haben bereits stattgefunden und sind in einer sehr angenehmen, konstruktiven und einer für die Gemeindepolitik der nächsten sechs Jahre hoffentlich richtungsweisenden Art positiv verlaufen.
Wir sind guter Dinge, daß mit den geänderten Machtverhältnissen unsere Vorstellungen einer familienfreundlichen, transparenten und parteipolitisch unabhängigen Gemeindeverwaltung durchsetzbar sein werden. Sobald die Verhandlungen beendet sind, werden wir über die Ergebnisse berichten und das Positionspapier publizieren.
Die nächsten Gespräche finden voraussichtlich am 28. Oktober zwischen FPÖ und ÖVP auf der einen und SPÖ und ÖVP auf der anderen Seite statt. Bezeichnenderweise ist die ÖVP noch nicht auf die BL zugekommen. Offensichtlich werden wir von der ÖVP nicht als gewichtiger Partner in ihrem Machtspiel eingeschätzt.
Vielleicht ändert sich dies ja noch.
Wir halten Sie/Euch am Laufenden.
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